Leitfaden

Leitfaden für das schnell- und ultraschnellladen

Wie der Name bereits vorwegnimmt, ist ein Ultraschnelllader deutlich zügiger als ein durchschnittliches Ladegerät für Elektrofahrzeuge. Diese besonders leistungsstarken Einheiten können das Fahrzeug abhängig von Modell und Batteriekapazität in weniger als einer Stunde auf 80% aufladen. Zudem erweisen sie sich für Personen, die viel unterwegs sind, als äußerst praktisch.

Da Ultraschnelllader ein relativ neues Konzept verfolgen, stellen sich Fahrer /-innen von Elektrofahrzeugen mitunter die Frage nach der Funktionsweise und ob die Verwendung von Ultraschnellladern sich negativ auf die Lebensdauer der Batterie auswirken kann. Aus diesem Grund haben wir diesen praktischen Leitfaden erstellt, der alle Informationen zum Ultraschnellladen eines Elektrofahrzeugs enthält.

Was bedeutet ultraschnellladen?

Es gibt drei verfügbare Lademethoden: langsam, schnell und ultraschnell. Das Ultraschnellladen ist, ganz richtig vermutet, die derzeit schnellste Methode ein Elektrofahrzeug aufzuladen. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass das Fahrzeug nur auf 80% ultraschnell geladen wird und danach die Ladegeschwindigkeit reduziert wird. Dies hilft die Lebensdauer der Batterie zu erhalten.

Derzeit gibt es zwei Möglichkeiten des Ultraschnellladens: Wechselstrom (AC), der stärker ist als ein Schnelllader mit 43 kW, und Gleichstrom (DC). Auf diese Weise wird das Fahrzeug direkt mit Gleichstrom versorgt, sodass kein Wandler erforderlich ist und das Fahrzeug deutlich schneller geladen werden kann.

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Wie unterscheiden sich schnell- und ultraschnelllader?

Schnelllader gibt es in unterschiedlichen Varianten von 7 bis 22 kW. Ein Ladegerät mit 7 kW benötigt für das vollständige Aufladen eines Fahrzeugs 4 und 6 Stunden, während ein Ladegerät mit 22 kW etwa 1 bis 2 Stunden benötigt. Die meisten Schnelllader funktionieren mit Wechselstrom wobei neuerdings Hersteller auch DC-Schnelllader entwickeln.

Die meisten Schnellader sind zudem kabellos, d. h. es ist kein Kabel mit dem Gerät verbunden, sodass ein eigenes Kabel verwendet werden kann. Dies kann manchmal praktischer sein als Ultraschnelllader mit festen Kabeln, die nur von Fahrzeugen benutzt werden können, die über einen kompatiblen Stecker verfügen.

Wo befinden sich ultraschnelllader?

Ultraschnelllader befinden sich normalerweise an Autobahnraststätten und liegen damit strategisch praktisch für die Langstrecke. Während des Aufladens kann eine Kaffee- und Essenspause eingelegt und die Fahrt in weniger als einer Stunde fortgesetzt werden.

Ultraschnellladestationen im Umkreis finden sich über Apps und Anbieter wie Plugshare, NewMotion und Plugsurfing. Diese praktischen Tools ermöglichen das schnelle Auffinden von Ladestationen im Standortumkreis und bieten außerdem einen Routenplaner, der perfekt ist für längere Fahrten.

Im Vergleich zu AC-Ultraschnell-, Langsam- oder Schnellladern gibt es aktuell eher wenige DC-Ultraschnelllader, aber dieser Trend wird sich ändern, je mehr Menschen sich für ein Elektrofahrzeug entscheiden.

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Sind alle fahrzeuge für das ultraschnellladen geeignet?

Es können nur Fahrzeuge ultraschnell laden, die dafür ausgerüstet sind. Für AC-Ladestationen benötigt das Fahrzeug einen Typ-2-Anschluss. DC-Ladestation verwenden hingegen CCS- oder CHAdeMO-Anschlüsse, d. h. ein kompatibles Fahrzeug kann nur einen dieser Anschlüsse nutzen.

Ist das ultraschnellladen für die batterie schädlich?

Nein, die Batterie erleidet beim Ultraschnellladen keinen Schaden. Elektrofahrzeuge nutzen Lithium-Ionen-Batterien, die im Laufe der Zeit an Kapazität einbüßen, jedoch nehmen diese keinen Schaden, wenn sie regelmäßig mit hoher Leistung aufgeladen werden. Moderne Fahrzeuge sind ausgesprochen intelligent und wenn ein Fahrzeug erkennt, dass die zugeführte Leistung zu hoch ist, drosselt es diese zum Schutz der Batterie automatisch auf die maximale Ladekapazität.

Ultraschnellladen mit dem mg zs ev

Wer sich ein praktisches und günstiges Elektrofahrzeug wünscht, sollte sich unseren MG ZS EV ansehen. Das Fahrzeug lädt an einer Ladestation mit 50 kW in nur 40 Minuten auf 80 % und ist damit ideal geeignet für einen Ausflug aufs Land mit der Familie. An einer standardmäßigen Heimladestation mit 7 kW lädt das Fahrzeug in 6,5 Stunden auf, sodass es abends einfach nur an die Ladestation angeschlossen werden muss und am Morgen vollständig geladen bereitsteht.

Zudem verfügt das Fahrzeug praktischerweise über einen jeweils in den Kühlergrill integrierten CCS- und Typ-2-Anschluss, sodass entweder der AC- oder der DC-Ultraschnelllader genutzt werden kann.